kachelofenroadtrip.

kachelofenroadtrip from theradiantchild on Vimeo.

Ich wollte das gar nicht groß raushauen, aber Sara hats gebloggt und jetzt bin ich auch froh drüber :) Ein kleines Video, das während eines kurzen Roadtrips nach Schweden entstanden ist. Wir haben in Göteborg einen alten schwedischen Kachelofen abgeholt. Es ist ein bisschen lang, nicht ganz sauber geschnitten, aber der Song ist unfassbar schön.

sigi.

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Matze hat einen großartigen Post über den isländischen Künstler Sigurður Atli Sigurðsson verfasst. Das obenstehende „Undir jörð“ hätte ich unfassbar gern an meiner Wand. Zieht euch die Hintergründe drüben bei Matze rein.

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A Berlin Summer by DT64

Heute ist ein trauriger Tag. Ein Tag an dem man sich das Ende eingestehen muss. Und trotzdem ist es auch ein schöner Tag. Weil er die Gewissheit bringt, dass es der schönste Sommer meines Lebens war. Die Gewissheit, dass sich etwas gebildet hat, das immer bleiben wird. Auch wenn du dich irgendwo im kambodschanischem Hinterland zur Vodoo-Priesterin ernennen lassen würdest und 10 Jahre wegbleibst, du wirst uns nicht mehr los. Und der Sound ist auch perfekt. Ein trauriger Tag und alles ist schön.

Wie schnell sowas geht. Da ist man zwei Wochen nicht in der Stadt und schon ereilen einen sehnsüchtige Gedanken wenn man sie so schön und liebevoll in Szene gesetzt sieht. Bis Montag Schönheit.

Ausserdem wird es ab jetzt wieder produktiv. Hilft ja alles nichts. Die Zeiten der Ausreden und Verdrängung sind endgültig vorbei. Es muss was passieren. Vielleicht nur blinder Aktionismus, aber auf jeden Fall da wo es alle sehen können. Irgendwo im Internetz.

finding basel.

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Ich für Finding Berlin!

bonobo.

Zum heulen schön. Bonobo mit Live-Band und Andreya Triana. Bonobo mit einem der besten Alben des Jahres ‘Black Sands’. Hat einige Zeit gedauert bis es voll bei mir eingeschlagen ist, aber jetzt kann ich gar nichts mehr, gefesselt von diesen Klängen. Am 25.09 ist er für die Ninja Tune Label Nacht im Icon aber garantiert ohne Live-Band und das ist dann nur das halbe Erlebniss. Aber lohnen wird es sich bestimmt trotzdem.

crew love is true love.

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konfetti-süchtige-veggie-rotschopf-bomber.

moon.

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Vor etwa einem Jahr las ich online das erste überschwängliche Review, seit etwa einem halben Jahr steht er im Regal meiner Videothek und seit 1 Monat ist er bei uns landesweit in den Kinos. MOON. Ich weiß nicht warum so ein Film mit solch einer Verspätung ins Kino kommt, warum sich anscheinend kein Verleih findet, warum keiner erkennt, dass es sowas wie eine intern(et)ationale Dynamik gibt und MOON sicher härter eingeschlagen wäre, wenn er nicht 1 Jahr lang abgekühlt wäre. Aber egal, darum soll es nicht gehen.

Alles was ich sagen will: Guckt diesen Film. MOON ist Ästhetik, Spannung, Fantasie und dann Psychologie. Unaufgeregt und ohne großes Budget ausgestattet, erschafft Duncan Jones ein realitätsnahes Szenario. Ein Mann arbeitet auf dem Mond für das Fortbestehen unserer Zivilisation. Drei Jahre Einsamkeit in den unendlichen Weiten. Unser Charakter heißt Sam Bell und wir begegnen ihm kurz vor dem Ende dieser dreijährigen Leidenszeit. Die Einsamkeit und die Sehnsucht nach seiner Familie reißen sein Nervenkostüm langsam in Stücke. “Its been way to long,” sagt er in einer Videobotschaft an die Erde, man solle sich gut überlegen ob seine Ablösung den 3-Jahres-Rhythmus beibehalten könne. “Iam talking to my self”..
Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal Schauspiel so sehr bewundert habe wie in MOON. Sam Rockwell spielt so abartig grandios, so extrem, dass man (SORREY BUT) einfach nur mitleidet. An dieser Stelle auch einfach mal Shoutouts an die Makeup-Menschen, grandiose Maske.
Ich bin wirklich dankbar, dass es mit CARGO und MOON mal wieder Filme gibt, die sich ambitioniert und ohne große Effekt-Orgasmen an das Science-Fiction-Genre wagen. Es steckt soviel Potential darin, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Meilensteine wie 2001, Star Wars oder Blade Runner das Genre irgendwie blockieren , weil sich jeder Film mit ihnen messen muss oder auch will. Auch in MOON findet sich mit Roboter Gerty eine fettes 2001-Zitat. Wenn auch bewusst verdreht. Sci-Fi muss mal erwachsen werden, die Wurzeln nicht verleugnen, aber eben auch keine Angst vor ihnen haben. Guckt MOON, space out.

zwei großartige videos.

bruno zhu.

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