jean-teddy filippes “verbotene aufnahmen”.

Ich habe keinen Fernsehanschluss mehr. Das ist sehr gut. Man kann seine Zeit sehr viel stilvoller verschwenden. Allerdings kann ich nicht sagen, dass ich vollkommen los bin vom Fernsehen. Denn regelmäßig checke ich die Arte-Mediathek, das muss sein, auf Arte kann ich nicht verzichten. Das ist einfach wahnsinnig gutes Fernsehen. Vor dem Einschlafen greife ich zum Buch oder, und ich gebe zu eher meistens, zu einer Doku. So wie gestern. Irgendwas über Wolken. Ich war schon fast eingeschlafen, wollte den laptop wegstellen und dann sehe ich in der rechten Empfehlungsleiste diesen Titel “Verbotene Aufnahmen (1/12)”. Die Neugier vertrieb die Müdigkeit und auf einmal fand ich mich in surrealen schwarz-weiß-Landschaften wieder. Geniale Bilder, wunderschön und verstörend zu gleich. Was sollte das? Diese Verbotenen Aufnahmen? Alle irgendwie in einem ähnlichen Stil und doch ganz verschieden, überall auf der Welt aufgenommen. Alle dokumentierten in irgendeiner Weise Ereignisse, die man so nicht fassen konnte, nicht verstehen. Die einen fragend und ein bisschen verstört zurückließen. Ich versuchte zu recherchieren aber es gab einfach nichts Konkretes. Ich lag in meinem Bett und war einfach nur geflasht von der Genialität dieser Reihe. Wer auch immer sie inszeniert hat, ein großer Visionär. Ich danke Arte, dass sie uns diese Schätze zugänglich machen. Bisher sind schon sieben online und jede Woche werden zwei weitere hochgeladen. Großartig.

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