die reste.

Wie die Nacht. Wie dein Haar. Wie die Wimperntusche, die dir in deinen Tränen gelöst die Wange herunter läuft. Wie das “fuck you”, das mit Edding in die Bahn gekritzelt ist. Wie das Cover deines Lieblingsalbums. Wie das Innere der Banane. Wie mein Handschuh, den ich hätte ausziehen sollen als ich dir übers Gesicht strich. Wie der Stift mit dem ich diese Zeilen schreibe. Wie die Asche an unserem Joint. Wie der Himmel auf dem unsere Sterne leuchteten. Wie das Glas Whiskey-Cola, das du mir ins Gesicht schüttest. Wie deine Leggings mit der Laufmasche. Wie die Ungewissheit was ist, was war, was sein wird.
Alles schwarz.

Dies ist Restrealität. Eine Kategorie, die ich von meinen lieben Freunden S&B geklaut habe. Mit deren Segen. Die Restrealität ist alles und nichts. Fiktion und Realität. Wahrheit und Lüge. Hässlich und schön. Liebe und Hass.

4 Antworten zu “die reste.”

  1. S sagt:

    Trage sie in Ehren weiter.
    Und ich weiß, dass sie bei dir in guten Händen ist.

    Keep going steady.

  2. seco sagt:

    so gut, dass man nichts mehr hinzufügen möchte

  3. penguin-p sagt:

    oh man! stark!

  4. Bisaz sagt:

    Worte, als wären sie immer da gewesen. Und aus Granit.

Hinterlasse eine Antwort