Archiv für Dezember 2009

Cudder.

Mittwoch, 09. Dezember 2009

“Call me a hipster as long as you re a listener”. pursuit of happiness ist einer meiner liebsten Songs auf Kid Cudis Debüt man on the moon:end of the day. Auf den durchdringenden Sounds von MGMT brennt Cudi ein Rhymefeuerwerk ab, in dem sich lebensbejahender Hedonismus und Selbstzweifel gegenseitig das Mic aus der Hand reissen. Wie das ganze Album ist auch dieser Song sehr persönlich und lässt sich auf die lange Zeit beziehen in der er ohne Plattenvertrag durch New York irrte, die Böden von Fastfood-restaurants schrubbte und nachts an seinen Songs schrieb. Nebenbei liefert Cudi hiermit noch die Identifikationshymne eines ganz neuen Genres, Hipster Hop. Bei Jay-Z und Coldplay war es noch was besonderes, bei Kid Cudi und MGMT ist es ganz selbstverständlich. Das Video wird dem Song allerdings nicht wirklich gerecht. Ja, geile Party, sieht auch gut aus, Schampus ist am Start, Drake darf auch mitmachen, das mit dem innerlich zweigeteilten Cudi versteh ich auch, aber wo ist ES?

verstörend ästhetisch.

Dienstag, 08. Dezember 2009

quellen vergessen.
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lakai. boom.

Dienstag, 08. Dezember 2009

Es gibt einen neuen Lakai-Spot. Der ist ziemlich genial. Allerdings wird es so schnell kein Skatevideo geben, das irgendwie an das rankommt was Spike Jonze 2007 ebenfalls für Lakai inszeniert hat. Genug der Worte, die nerven mich heute sowieso schon seit geraumer Zeit. Action, Boards und Explosion.

der neue spot:

spike jonze:

mondaymakemydaymoves.

Montag, 07. Dezember 2009

b.s.g.

Freitag, 04. Dezember 2009

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Ich habe ja jetzt schon öfter Musik und Bild zusammengebracht und euch nahegelegt es miteinander zerfliessen zu lassen. Kurz innezuhalten, den Track wirklich zu fühlen, das Bild wirklich zu betrachten. Ich nenne das ganze jetzt einfach b.s.g. und lasse offen wofür die Kürzel stehen. Geht sowieso nur darum, dass ich es kategorisieren kann.
Für die Gründung der Kategorie habe ich auch gleich was besonderes für euch. Denn den ausgewählten Track könnt ihr euch ganz legal HIER runterladen. Auf das Foto bin ich während meiner Anika Lori Recherche gestoßen. Peter Lunch, der Fotograf, wird nämlich auch von der V1 Gallery vertreten. Ihr solltet euch HIER auch mal seine Straßenszenen anschauen. Gefallen mir sehr.

anika lori.

Freitag, 04. Dezember 2009

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Leute.. ich bin schon wieder krank. Kann das sein? Mein Immunsystem ist Vincent Vega und die scheiss Bazillen sind Butch. Ja. Ihr wisst wie das endet. Einmal nicht aufgepasst, unachtsam gewesen und Baam. Vorbei. Nase läuft, Kreislauf am Boden. Zum Glück hatte ich keine Wochenendpläne um die man großartig trauern müsste. Ich wollte nur ganz viel arbeiten und ganz viel schaffen. Haha. Ja, ein bisschen Selbstbetrug ist das auch. Naja. Ich schaffe zwar selber nichts, aber ich kann immer noch das Schaffen der anderen bewundern. Heute bin ich auf die Dänin Anika Lori gestoßen. Sie wird von der V1 Gallery vertreten, die sich durch Banksy und Shepard Fairey (der mit dem Obama-Portrait) einen Namen gemacht hat. Lori ist mit den Collagen bekannt geworden, die ihr hier seht. Ihre neueren Sachen, Malereien und Skulpturen, gefallen mir leider nicht mehr so gut. Die Collagen überzeugen durch ihre simple aber eingängige Symbolik, die sich mit den Popkultur-Referenzen vermischt und so relativ klare Interpretationen zulässt. Man kann ein bisschen drüber nachdenken und es sieht noch gut aus. Golden Boys (das erste) ist einfach so gut, obwohl ich nie gedacht hätte, dass ich mal blasphemische Kunst gegenüber 2pac abfeiern würde. Er war doch mein Held, mit 12, als wir das “thug life” lebten. Was für Zeiten.

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steppenwolf.

Mittwoch, 02. Dezember 2009

“Sie haben, Herr Goethe, gleich allen großen Geistern die Fragwürdigkeit, die Hoffnungslosigkeit des Menschenlebens deutlich erkannt und gefühlt: die Herrlichkeit des Augenblicks und sein elendes Verwelken, die Unmöglichkeit, eine schöne Höhe des Gefühls anders zu bezahlen als durch die Kerkerschaft des Alltags, die brennende Sehnsucht nach dem Reich des Geistes, die mit der ebenso brennenden und ebenso heiligen Liebe zur Unschuld der Natur in ewigem tödlichem Kampfe liegt, dies ganz furchtbarste Schweben im Leeren und Ungewissen, dies Verurteiltsein zum Vergänglichen, niemals Vollgültigen, ewig Versuchhaften und Dilettantischen – kurz, die ganze Aussichtslosigkeit, Verstiegenheit und brennende Verzweiflung des Menschseins.”

Nicht die einzige schmerzhafte Wahrheit in Herman Hesses Steppenwolf. Brennende Empfehlung.

S(uperwoman)

Mittwoch, 02. Dezember 2009

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Sara hat auf ihrem Blog was ziemlich unglaubliches gepostet. Musik. Ihre 200 liebsten Titel der letzten zehn Jahre. So ein monströser Post. Kann es nicht glauben. Vor allem weil ich mir hier heute jedes Wort aus den uninspirierten und müden Fingern saugen muss. Ihr Post ist pure Leidenschaft. Hingabe. Nimmt es mit jeder Musikredaktion auf. Alle Genres sind vertreten. Alles was bewegte, was abging, was gut war. Man wird viel Neues entdecken, alt bekanntes wieder finden, manches vermissen, weniges scheisse finden. Sara war sowieso schon eine der Cooolsten in der deutschen Blog-Town, jetzt ist sie unser fuggin Superwoman!