Archiv für die Kategorie ‘mode’

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Freitag, 30. Juli 2010

Mode, Lyrik, Fotos und tolle GIFs gibt es auf rabenschwarz . Das hier musste ich klauen.

keep it uncomfortable homie.

Dienstag, 06. Juli 2010

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Meine Tipps zur morgen startenden Berliner FASHION-WEEK. visuell- vereindringlicht (dieses Wort ist neu). Ich werde sie mit der nötigen Distanz verfolgen -was bleibt einem bei einer derart elitären und gleichzeitig nach Öffentlichkeit süchtenden Vearnstaltung auch übrig?- aber nichts drüber schreiben. Es sei denn es passiert was unfassbar spektakuläres, ein Foto mit Ralf Möller oder so.

stay focused homie.

Dienstag, 06. Juli 2010

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drive slow homie.

Dienstag, 06. Juli 2010

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Freitag, 12. Februar 2010

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Ein neuer Tag. Der Schnee fällt. Millionen sterben und Alexander McQueen auch. Bestürzung vielerorts. Wieso bringt sich ein Mensch um, der gemessen an den Werten unserer Gesellschaft alles hatte? Geld, Ruhm, Selbstverwirklichung, kreative Freiheit. Die Unbegreiflichkeit des Todes umhüllt uns für die 50-70 Zeilen der Nachrufe.

Ein neuer Tag. Der Schnee fällt. Millionen sterben. Doch die Unbegreiflichkeit des Todes bleibt uns fern.
Bis zum nächsten Nachruf.

chamäleons.

Donnerstag, 19. November 2009

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Zufällig auf ein altes Editorial der Vogue gestoßen. Ziemlich genial. Wir spielen ja eigentlich alle ab und zu Chamäleon. Hüllen uns in die Meinung, die gerade im Büro des Chefs oder Professors herumhängt. Oder in die Mode, die gerade um uns herum gehyped wird. Manchmal ist das Schutz, manchmal Opportunismus, aber eigentlich immer ist es lächerlich.

verkuppelt #2

Dienstag, 10. November 2009

Vielleicht mache ich daraus eine Kategorie!? Es läuft Musik, ich betrachte ein Foto, irgendwie passt es zusammen, ich poste es. Nicht so melancholisch wie letztes Mal . Viel ausgelassener. Party. Exzess. Obwohl ich ein bisschen krank bin.
Das Bild stammt von Guy Aroch, dessen Portfolio eigentlich einen eigenen Post wert ist. Beides sehr durchgestylt, sehr glatt, aber dennoch fresh. :D

aroch

mein problem mit kaws.

Freitag, 23. Oktober 2009

Diese Modestrecke aus der November Ausgabe der französischen Vogue crasht zur Zeit die Blogs. Fotografiert von Mario Sorrenti und veredelt durch die Kunst vom allseits beliebten und abgefeierten KAWS. (Das stilistische Mittel des Durchstreichens ist eine wunderbare Errungenschaft der Bloggersphäre, viele besser als sinnlose “Gänsefüßchen”.) Sie ist aus mehreren Gründen bemerkenswert. Zum einen weil sie so gut ist und zum anderen wegen KAWS. Ich beobachte die Arbeit des 35-jährigen Amerikaners jetzt schon länger und muss sagen, dass er leider das beste Beispiel dafür ist wie der Kommerz die Kunst entzaubert. Kaws comichafte Figuren begegnen einem eigentlich nur noch als Layout in Hochglanzmagazinen, auf Klamotten (sei es seine eigene Marke OriginlaFake oder andere premium labels) und sogar auf Rucksäcken. Es scheint als ob er alles macht was irgendwie Kohle bringt. So ein Ausverkauf hat nichts mehr mit Kunst zu tun. Und deshalb finde ich es lächerlich, dass er überall immer noch dieses Etikett des jungen, frischen Künstlers angehängt bekommt. Irgendwo muss man doch die Linie ziehen. Kaws ist ein sehr guter Illustrator und Designer, der manchmal eine Ausstellung hat und kein Künstler, der manchmal eine kommerzielle Kollaboration macht. Aber das ist eines der Probleme dieser Hipster-Generation, zu der ich ja auch gehör, dass sie Kunst nicht in einem großen Zusammenhang betrachtet, sondern nur noch auf die visuellen Aspekte und den Freshness-Charakter reduziert. Kunst muss sich in den lifestyle einreihen. Dabei kann man doch beides losgelöst voneinander genießen. So wie diese Fotos. Wieso muss man KAWS Beitrag hierbei hervorheben und als Kunst titulieren? Das will mir einfach nicht einleuchten. Ebenfalls kritisch bin ich gegenüber dem Versuch von Marken und Labels sich in die Nähe jugendlicher Subkulturen wie Graffiti oder Skateboarding zu drängen und sich damit zu schmücken. Meistens geht es auch einfach nur schief, hat nichts mehr mit dem ganzen zu tun, ist einfach nicht authentisch. Doch hier ist es anders. Es fügt sich alles wunderbar zusammen. Haute Couture und urbanes Umfeld kontrastieren nicht, sondern ergeben eine tolle Komposition aus Form und Farbe.

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eine vision.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

In 20 Jahren hat sich das Klima verändert, bum bum, wir werden nichts dagegen tun. Die Sommer werden unerträglich heiß und die Winter zum erstarren kalt sein. Die Mode wird noch dickere Mäntel hervorbringen und noch fettere, schwarze Stiefel. Man wird gezwungen sein sich richtig dick einzupacken. Komplett. Man wird auch das Gesicht bedecken müssen. Anfangs werden alle noch die schwarzen Dinger vom Skifahren tragen. Bis die Mode aus dem Gesichtsschutz das wichtigste Winter-Accessoire überhaupt machen wird. Jeder Designer wird Wintermasken in seiner Kollektion haben. Es wird sich anfühlen wie ein endloser Maskenball. Es wird richtig abgehen.

Sucht euch aus den folgenden Exemplaren doch einfach schonmal eins aus. Die haben sich über die Zeit in meinem Bilder-Ordner angesammelt. Masken sind einfach vollkommen faszinierend.

maske
maske
maske
maske
maske
maske
maske

(K)eine jugend.

Samstag, 17. Oktober 2009

tavi

Ihr werdet von Tavi gehört haben. Der Fashionbloggerin die alles überstrahlt. Die Magazine, die Designer und sogar Anna Wintour. Weil sie so viel Style hat, so kreativ ist, weil sie erst 13 ist. Und ich muss mich jetzt auch dazu äußern. Wenn man sich durch ihren Blog liest erschlägt es einen. Wie pointiert und geschickt sie neue Kollektionen analysiert und bewertet, wie viel sie weiß über die Designer und die Modegeschichte. Es ist beängstigend. Die Welt der Mode hat schon lange auf Tavi reagiert. Hat sie aufgenommen und jetzt sitzt sie bei den wichtigsten Shows in der ersten Reihe und trifft sich mit Marc Jacobs. Keiner kann dieses Mädchen erklären und deshalb erhebt man das Phänomen einfach zur Ikone. Lädt es, wie gesagt, direkt zu den Shows ein, bringt es in die Magazine und bald lässt bestimmt irgendwer Tavi eine eigene Kollektion entwerfen. SLOW DOWN. Es kann soviel kaputt gehen. Wie soll ein Kind, das vor Kurzem 13 Jahre alt geworden ist, diesen ganzen Bullshit verarbeiten? Lasst ihr doch ihre Kindlichkeit, ihre Harmlosigkeit, ihre Freude an der Mode. Aber immer muss alles ausgeschlachtet, bis in die Unerträglichkeit gesteigert werden. Überdosis. Eine Jugend verschwindet in der Gucci-Tasche. Ich hoffe irgendwer sorgt dafür, dass sich der Reißverschluss nicht schliesst.

tavi
tavi

Die Bilder stammen aus der Titelgeschichte für die neues Ausgabe des POP-Magazines. Gefunden habe ich sie bei ROB. Wo sonst?