Archiv für die Kategorie ‘klänge’

kanyes cover zensiert.

Montag, 18. Oktober 2010

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Ich bin vielleicht grad etwas übersensibilisiert, aber das finde ich irgendwie historisch. Zumindest popkulturell. Kaum ein Musiker hat in den letzten Jahren so viel Scheisse gelaabert und gebaut wie Kanye West. Und kaum ein Musiker hat so konstant für neue Strömungen gesorgt, hat so weitreichend bewegt und polarisiert wie er. Man kann alles über ihn sagen, aber er ist ein unberechenbarer Künstler, er erfindet sich bei jedem Album neu, ohne das sich irgendwas an ihm ändert. Und jetzt lese ich ein Tweet von ihm, wenige Minuten alt, dass in den USA das Cover zu seinem neuen Album zensiert wurde. Kanye West ist einfach schon wieder da und jeder fragt sich wie das sein kann. Nach Tyler Swift und seiner peinlichen Internet-Inzenierung dachte ich, Kanye hat seinen Zenit erreicht, aber er klettert immer weiter hinauf. Er ist einfach nicht einschätzbar, nicht fassbar, und dieses Cover-Verbot wird mit Sicherheit Wellen schlagen. Ich muss jetzt erstmal schlafen. Morgen hierzu vielleicht mehr oder auch Relativierung, wer weiß das schon. Gute Nacht.

bonobo.

Mittwoch, 15. September 2010

Zum heulen schön. Bonobo mit Live-Band und Andreya Triana. Bonobo mit einem der besten Alben des Jahres ‘Black Sands’. Hat einige Zeit gedauert bis es voll bei mir eingeschlagen ist, aber jetzt kann ich gar nichts mehr, gefesselt von diesen Klängen. Am 25.09 ist er für die Ninja Tune Label Nacht im Icon aber garantiert ohne Live-Band und das ist dann nur das halbe Erlebniss. Aber lohnen wird es sich bestimmt trotzdem.

zwei großartige videos.

Donnerstag, 12. August 2010

ouuuuuuuuuuuuuuuh

Donnerstag, 22. Juli 2010

Es regnet. Tropfen, die platzen und diesen melancholischen Sound-Teppich erzeugen. Das erinnert mich irgendwie an diesen Song, ich weiß nicht warum. Verdammter Klassiker. .

angel.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Einer der schönsten MELT-Momente. So ein grandioser Track.

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Donnerstag, 22. Juli 2010

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Mein unangefochtener Sommer-Soundtrack. Konzipiert von einem Kanadier mit Mathe-Diplom. Caribou. Sein Album SWIM klingt wie eine Aufforderung, wie eine Anleitung diesen Sommer in all seiner Schönheit zu erleben. Für alles ist gesorgt, auch für die kühlen Momente. Und ich brauch gerade einen kühlen Moment.

cül.

Montag, 12. Juli 2010

Man sollte sich bei diesem Wetter nicht zu sehr unter Druck setzen. Dies sind nun mal die Tage in denen sich der Mensch auf ein paar wenige Genüsse reduzieren, diese aber um so intensiver kultivieren, sollte. Holt euch Erdbeeren, kalte Milch, Zucker (mixen), chillt euch in den Schatten und drückt auf play. Dieser Mix ist kühl und doch Sommer durch und durch. Allein das Caribou, die ich momentan einfach gnadenlos überhöre mit SUN vertreten sind, sagt irgendwie alles. Glaubt mir, bei diesen Beats schmelzen eure Eiswürfel langsamer. (update: ok, der mix hat ein paar wenige durchhänger, einfach kurz vorspulen, die anderen stellen sind umso besser)

Michael Mayer – Live At Sunday Best (May 30, 2010) by Sunday Best NYC

daft punk für louis vuitton in 08.

Freitag, 09. Juli 2010

Ich brauche diesen MIX so sehr in einer Qualität, die einem keine Löcher ins Trommelfeld reißt. Kann jemand helfen? ( kontakt@theradiantchild.de )

ein geschenk von jamie.

Montag, 24. Mai 2010

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Es gibt nicht viel zu dem kümmerlichen Zustand dieses Blogs zu sagen. Arbeit, keine Lust, Sonne, die Schatten einer ereignisreichen Zukunft. Mein Glück ist, dass ich mich am Anfang dazu entschieden habe keine Statistiken aufzuzeichnen und deshalb gar nicht weiß wie viele Leser ich überhaupt habe oder durch so eine Durststrecke verliere. Das ist gut so. Trotzdem hoffe ich darauf, dass sich noch mindestens eine treue Seele auf diese kahle Landschaft mitten in der übersättigten Welt des Internets verirrt und sich über dieses feine Fundstück freut. Das ist auch eigentlich keine Schreibblockade, sondern nur eine ganz romantische Vorstellung des Internets, die ich hier verkörpere. Naja. Hier ist auf jeden Fall ein wunderbares Stück Musik. Ein Mixtape des schlaksigen, verplanten, in schwarzen Klamotten zur Welt gekommenen Jamie von den XX. Allerdings hat er für die französische neverending-hype-boutique colette keine XX-esquen, soften Indie-Tunes zusammengemischt, sondern melancholisch-verspielten Elektro. Facettenreich, überraschend, intensiv und zugleich chillend plätschern die Tracks dahin und man kann sich angesichts dieses wunderbaren Mixes nur auf das Dup-Step-Projekt von Jamie freuen mit dem er zB auf dem Melt!-Festival vertreten sein wird. Eine Stunde Sound-Gefrickel vom Feinsten, den Download und die Tracklist findet hier HIER.

power to the artists.

Sonntag, 09. Mai 2010

1997. Roter Platz, Moskau. 250 000 Menschen.