Archiv für die Kategorie ‘fuggin popkultur’

veränderung.

Mittwoch, 17. November 2010

Ich hab das schon im Juli gespürt. Da bastelte ich einen neuen Header und rief theradiantchild neu aus. Aber das hat nicht funktioniert. Ich fühlte mich hier nicht mehr so wohl wie vorher und deshalb ging das Blog langsam ein. Ich kenne das. Ich hab das schonmal durchgemacht. Das ist so ein Problem, das jeder kennt, der schonmal gebloggt hat. Irgendwann braucht man was Neues. Das ist Teil dieser ganz Selbsttherapie, die das Bloggen eben auch ist. Es ist ein Schrei, natürlich nach Aufmerksamkeit, aber auch nach Identität. Und wenn sich soviel ändert im Leben, dann braucht man weiße Pixel auf die man schwarze Pixel klatscht, einen neuen Namen, ein leeres Blog, neue Ambitionen. Das heisst allerdings nicht, dass ich das radiant child sterben lasse. Es nimmt einfach eine andere Position ein. Die Postingfrequenz kann man ja sowieso kaum noch unterbieten. Ich hab mir also was Neues eingerichtet. Ich hoffe, wir sehen uns.

www.mauwii.com

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kanyes cover zensiert.

Montag, 18. Oktober 2010

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Ich bin vielleicht grad etwas übersensibilisiert, aber das finde ich irgendwie historisch. Zumindest popkulturell. Kaum ein Musiker hat in den letzten Jahren so viel Scheisse gelaabert und gebaut wie Kanye West. Und kaum ein Musiker hat so konstant für neue Strömungen gesorgt, hat so weitreichend bewegt und polarisiert wie er. Man kann alles über ihn sagen, aber er ist ein unberechenbarer Künstler, er erfindet sich bei jedem Album neu, ohne das sich irgendwas an ihm ändert. Und jetzt lese ich ein Tweet von ihm, wenige Minuten alt, dass in den USA das Cover zu seinem neuen Album zensiert wurde. Kanye West ist einfach schon wieder da und jeder fragt sich wie das sein kann. Nach Tyler Swift und seiner peinlichen Internet-Inzenierung dachte ich, Kanye hat seinen Zenit erreicht, aber er klettert immer weiter hinauf. Er ist einfach nicht einschätzbar, nicht fassbar, und dieses Cover-Verbot wird mit Sicherheit Wellen schlagen. Ich muss jetzt erstmal schlafen. Morgen hierzu vielleicht mehr oder auch Relativierung, wer weiß das schon. Gute Nacht.

kachelofenroadtrip.

Donnerstag, 07. Oktober 2010

kachelofenroadtrip from theradiantchild on Vimeo.

Ich wollte das gar nicht groß raushauen, aber Sara hats gebloggt und jetzt bin ich auch froh drüber :) Ein kleines Video, das während eines kurzen Roadtrips nach Schweden entstanden ist. Wir haben in Göteborg einen alten schwedischen Kachelofen abgeholt. Es ist ein bisschen lang, nicht ganz sauber geschnitten, aber der Song ist unfassbar schön.

moon.

Freitag, 13. August 2010

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Vor etwa einem Jahr las ich online das erste überschwängliche Review, seit etwa einem halben Jahr steht er im Regal meiner Videothek und seit 1 Monat ist er bei uns landesweit in den Kinos. MOON. Ich weiß nicht warum so ein Film mit solch einer Verspätung ins Kino kommt, warum sich anscheinend kein Verleih findet, warum keiner erkennt, dass es sowas wie eine intern(et)ationale Dynamik gibt und MOON sicher härter eingeschlagen wäre, wenn er nicht 1 Jahr lang abgekühlt wäre. Aber egal, darum soll es nicht gehen.

Alles was ich sagen will: Guckt diesen Film. MOON ist Ästhetik, Spannung, Fantasie und dann Psychologie. Unaufgeregt und ohne großes Budget ausgestattet, erschafft Duncan Jones ein realitätsnahes Szenario. Ein Mann arbeitet auf dem Mond für das Fortbestehen unserer Zivilisation. Drei Jahre Einsamkeit in den unendlichen Weiten. Unser Charakter heißt Sam Bell und wir begegnen ihm kurz vor dem Ende dieser dreijährigen Leidenszeit. Die Einsamkeit und die Sehnsucht nach seiner Familie reißen sein Nervenkostüm langsam in Stücke. “Its been way to long,” sagt er in einer Videobotschaft an die Erde, man solle sich gut überlegen ob seine Ablösung den 3-Jahres-Rhythmus beibehalten könne. “Iam talking to my self”..
Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal Schauspiel so sehr bewundert habe wie in MOON. Sam Rockwell spielt so abartig grandios, so extrem, dass man (SORREY BUT) einfach nur mitleidet. An dieser Stelle auch einfach mal Shoutouts an die Makeup-Menschen, grandiose Maske.
Ich bin wirklich dankbar, dass es mit CARGO und MOON mal wieder Filme gibt, die sich ambitioniert und ohne große Effekt-Orgasmen an das Science-Fiction-Genre wagen. Es steckt soviel Potential darin, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Meilensteine wie 2001, Star Wars oder Blade Runner das Genre irgendwie blockieren , weil sich jeder Film mit ihnen messen muss oder auch will. Auch in MOON findet sich mit Roboter Gerty eine fettes 2001-Zitat. Wenn auch bewusst verdreht. Sci-Fi muss mal erwachsen werden, die Wurzeln nicht verleugnen, aber eben auch keine Angst vor ihnen haben. Guckt MOON, space out.

zwei großartige videos.

Donnerstag, 12. August 2010

helm.

Dienstag, 27. Juli 2010

Als Daft Punk Fanboy muss ich das hier posten. Harrison Krix ist der Mensch dem ihr heute eure Bewunderung spenden solltet. Auf seinem Blog könnt ihr die Entstehungsgeschichte eines DP-Helmes nachempfinden. 17 Monate, 74 000 dollar. genius. Das sind diese popkulturellen Absurditäten, die soviel Spaß machen.

hedonist rebellion

Dienstag, 27. Juli 2010

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Das sind so drei Hedonisten-Hipster-dontgiveafuck-Bilder, die mich kompositorisch völlig flashen. So ästhetisch war Rebellion noch nie. Deshalb ist es einfach nur traurig, dass dieses Gefühl nach und nach ausverkauft wird. Vereinnahmt von den immer gleichen Mechanismen.
via amy, das portfolio ist großartig.

aufeinander zugehen :)

Montag, 12. Juli 2010

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gus gus.

Donnerstag, 08. Juli 2010

Ich weiß nicht mehr so richtig wie ich auf diesen Track gestoßen bin, aber er knallt einfach derbe rein. Die Band kommt aus Island und das ganze wurde 1997 (!) veröffentlicht. Könnte aber auch einfach der neue “heiße scheiss” sein. Irgendwie entlarvend.

rock ‘em blind-shades homie.

Dienstag, 06. Juli 2010

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